Viele Stimmen.
Eine Region.

Feierabend hier!

  • Klaus-Peter Wolf und Bettina Göschl


Unter dem Titel hier! festival. regional. international. präsentierte literaturland westfalen vom 26. August bis zum 29. September 2017 die lebendige Literaturlandschaft der Großregion Westfalen-Lippe in all ihrer Fülle und Vielfalt. Bei ausgebuchtem Haus endete das Festival am Freitag u. a. mit einer musikalischen Lesung von Sandra Lüpkes, Frank Goosen, Klaus-Peter Wolf und Bettina Göschl in der NRW-Landesvertretung in Berlin, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. Durch den Abend führte Stefan Keim und für stimmige musikalische Begleitung sorgte Daltons Orckestrar. Dieses finale "Auswärtsspiel" bot, wie auch schon die Veranstaltung im Düsseldorfer Landtag mit Gisa Pauly, Emelie Schepp und Fritz Eckenga und das "Auswärtsspiel" in der Landesvertretung NRW bei der EU in Brüssel mit Sebastian Fitzek, dem Netzwerk die Chance, sich und seine Arbeit auch über die Grenzen Westfalens hinaus bekannt zu machen.

Im Festivalzeitraum luden mehr als 60 literarische Einrichtungen, Initiativen und engagierte Einzelakteure in Westfalen zu über 70 Sonderveranstaltungen ein, die von Einzellesungen über kleine literarische Reihen bis zu ganzen Literaturtagen reichten, weit mehr als 100 regionale, nationale und internationale Schriftstellerinnen und Schriftsteller zu Gast hatten. So lockten Veranstaltungen u. a. mit Zsuzsa Bánk, Dora Heldt, Sabrina Janesch, Lamya Kaddor, Ignacy Karpowicz, Jürgen Kehrer, Hera Lind, Peter Lohmeyer, Marie-Luise Marjan, Que Du Luu, Nina Petri, Peter Prange, Ursula Poznanski, Petra Reski, Raoul Schrott, Kai Schumann und Daniel Wolf nach ersten Schätzungen fast 7.000 Besucher in westfälische Kulturstätten. Das Netzwerk literaturland westfalen kann stolz auf fünf pralle Festivalwochen zurückblicken, in denen Westfalens literarische Akteure ein Programm der Extraklasse auf die Beine gestellt haben und die Marke [lila we:] weiter etabliert werden konnte.

Das Festival hier! wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der LWL-Kulturstiftung, des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe, der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzialversicherung und der Westfalen Initiative.