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Magus Tage Münster

  • Johann Georg Hamann


Die Magus Tage Münster werden veranstaltet von der GWK - Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit. Sie nehmen von dem Schriftsteller und "Sprach-Denker" Johann Georg Hamann (1730-1788) ihren Ausgang. Unter seinen Zeitgenossen war Hamann als "Magus in Norden" berühmt. Sein Ehrentitel ist eine Anspielung auf sein Selbstverständnis als christlicher Autor - nicht als "Magier" im Sinne des Zauberers, sondern als "Magus" im Sinne der drei Magoi des Neuen Testaments, der Heiligen Drei Könige.

Hamann, der Königsberger, verbrachte sein letztes Lebensjahr auf Einladung der Fürstin Amalie von Gallitzin in Münster. Dort starb er, im Haus seines Mäzens Kaspar Bucholz, 1788; auf dem münsterschen Überwasser-Friedhof ist er begraben. Große Teile seines Nachlasses befinden sich in der Universitäts- und Landesbibliothek Münster.

Texte Hamanns dienen den Magus Tagen Münster als "Sprungbrett" in aktuelle wissenschaftliche, literarische und populäre Diskurse rund um das Thema "Sprache". Schriftsteller und Wissenschaftler treten mit Hamann in Wortwechsel in Originalbeiträgen zu den Magus Tagen, in Lesungen und Diskussionen. Außerdem wird eine Magus-Preisfrage ausgeschrieben und der "Hamann-Forschungspreis" verliehen.

Im Vorfeld der Magus Tage 2013 wurde als Teil des Jahresfestivals von literaturland westfalen das Reise-Projekt Fremde I Spuren I Lesen unter Beteiligung der Schriftsteller Jörg Albrecht, Hendrik Jackson und Marion Poschmann realisiert.

Kontakt: GWK-Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit e.V
Fürstenbergstr. 14, 48147 Münster
Anfahrt (Google Maps) >>
E-Mail: gwk@lwl.org
Web: www.magus-tage.de