Viele Stimmen.
Eine Region.


Das Projekt

Austausch und aktive Zusammenarbeit fördern, Vielfalt, Qualität und Stärke des literarischen Lebens in Westfalen profilbildend und nachhaltig verankern - das sind die Ziele des Netzwerkprojekts literaturland westfalen. Das Gemeinschaftsprojekt regt Kooperationen und dauerhafte Verbindungen zwischen literarischen Einrichtungen der Großregion an und fördert so den Netzwerkgedanken. Zudem macht es die Fülle des literarischen Lebens in Westfalen nicht nur vor Ort, sondern auch überregional bekannt.

Entstehung & Netzwerkbildung

Das im Sommer 2008 veröffentlichte Gutachten "Kunst.NRW" der nordrhein-westfälischen Landesregierung, in dem Westfalen lediglich am Rande erwähnt wurde, zeigte deutlich, dass es für die Kulturschaffenden der Region nur von Vorteil sein kann, sich noch stärker als bislang gemeinsam zu engagieren und zusammen in Erscheinung zu treten.

Aus diesem Impuls heraus gründete sich im November 2009 das Projekt "Kultur in Westfalen", angesiedelt beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Seine Aufgabe ist es seither, die Kultur in Westfalen zu stärken und langfristig einen Beitrag zur Profilbildung der Region zu leisten. Auf Initiative dieses Projekts und als Teil der darin angesiedelten Arbeitsgemeinschaft Literatur schloss sich unter dem Titel literaturland westfalen bald darauf ein eigenes Netzwerk speziell der literarischen Akteure zusammen, an dem sich mittlerweile bereits mehr als einhundertfünfzig literarische Institutionen und Veranstalter aus ganz Westfalen beteiligen.

Projektintendant und Wissenschaftlicher Leiter des Westfälischen Literaturbüros Dr. Herbert Knorr und LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale bei der Auftakt-Pressekonferenz 2011 © WLB

Federführend organisiert vom Westfälischen Literaturbüro in Unna e.V. (WLB) und gefördert durch die LWL-Kulturstiftung hat sich das Projekt seitdem gut entwickelt und ist stetig gewachsen. Zum literaturland westfalen gehören heute Spezialisten für bestimmte Autoren oder Epochen genauso, wie solche für bestimmte Sparten, Gattungen und Vortragsformen.

Darunter sind literaturhistorische Gesellschaften wie die Peter-Hille-Gesellschaft in Paderborn, die Annette-von-Droste-Gesellschaft in Münster und die Grabbe-Gesellschaft in Detmold, Literaturbüros und andere Einrichtungen der Literatur- und Autorenförderung wie das Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde und das Literaturhotel Franzosenhohl in Iserlohn. Museen und Archive, Festivalveranstalter, Bibliotheken und Volkshochschulen sind ebenso beteiligt wie Theater und Slam-Bühnen in Westfalen. All diese Einrichtungen präsentieren sich nun auch unter einem gemeinsamen Dach.

Aktuelle Informationen

Aktuelle Informationen zum Projekt literaturland westfalen erhalten Sie nicht allein auf dieser Website. Hier können Sie unseren Newsletter abonnieren, der Sie regelmäßig über die gemeinsamen Aktivitäten des Netzwerks auf dem Laufenden hält. Oder besuchen Sie uns auf Facebook und klicken Sie auf "gefällt mir".

Trailer

Die Dachmarke

Seit 2012 präsentiert das Netzwerkprojekt literaturland westfalen das literarische Leben in der Großregion Westfalen in Form einer gemeinsamen Werbekampagne - ein deutschlandweit einmaliges Unterfangen!

Mit dem lila "W" und dessen lautschriftlicher Umsetzung [lila we:] wurde eine einprägsame Wort-Bild-Marke geschaffen, die in sämtlichen Marketingmaßnahmen des Projekts zum Einsatz kommt.

Bilanzmagazin Phase 1

Für die prominente Verwendung der Farbe Lila im Erscheinungsbild von literaturland westfalen spricht dabei wesentlich mehr, als dass es sich hierbei um ein Wortspiel, eine Kontraktion von "literaturland" handelt. In der Farbenlehre steht Lila für Kreativität und Spannung, für Phantasie und Spiritualität, für Verwandlung und Übergang. Zugleich ist Lila selbst ein Kunstprodukt, eine in der Natur nur sehr selten vorkommende Farbe. Bereits seit der Antike steht sie außerdem für die Zusammenführung des männlich konnotierten Blau und des weiblich konnotierten Rot; Gegensätze aufheben und Neues schaffen ist also impliziert. All dies spricht für die Verwendung in einem literarisch-kreativen Zusammenhang.